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Kein Geld für Kohle, Öl und Gas - Erzbistum Freiburg soll Fossil Free werden

Kein Geld für Kohle, Öl und Gas - Erzbistum Freiburg soll Fossil Free werden

Petition von Fossil Free Freiburg und der Katholischen Hochschulgemeinde Edith Stein in Freiburg

Wir fordern das Erzbistum Freiburg auf, sich der Fossil Free Bewegung anzuschließen und:

- zu überprüfen ob es Investitionen in fossile Bereiche tätigt,
- eventuell bestehende finanzielle Verbindungen in diese Bereiche schnellst möglich zu beenden,
- für die Zukunft jegliche Investitionen und Anlagen in die Top 200 Gas-, Öl- und Kohleunternehmen auszuschließen.

Mit diesem Schritt kann das Erzbistum dem guten Beispiel der Stadt Freiburg folgen, die am 20. März 2018 ihren Beitritt zur Fossil Free Bewegung beschlossen hat.

Bereits im Oktober 2017 hat ein Zusammenschluss 40 katholischer Institutionen aus 11 Ländern bekanntgegeben, seine Gelder aus Kohle, Öl und Gas abzuziehen – die bisher größte gemeinsame Divestment-Bekanntmachung katholischer Organisationen! Unter den Institutionen befindet sich die deutsche Bank für Kirche und Caritas eG. Sie ist eine der ersten katholischen Banken der Welt, die diesen Schritt begeht.

Nun steht eine weitere große Divestment-Bekanntmachung an. Am 22. April wollen erneut katholische Organisationen gemeinsam den Schritt zu nachhaltigen Investitionen gehen. Wir fordern das Erzbistum Freiburg auf sich diesen anzuschließen und ein starkes Signal an die Welt zu senden.

Why is this important?

Kohle-, Öl- und Gasunternehmen treiben die Klimakrise weiter voran und behindern seit Jahrzehnten Klimaschutzmaßnahmen. Es ist Zeit, dass unsere Institutionen Stellung beziehen und ihre Gelder aus fossilen Brennstoffen abziehen.

Wir dürfen kaum noch fossile Brennstoffe verbrennen, damit sich die Erde, wie von den Regierungen im Pariser Klimaschutzabkommen vereinbart, nicht um mehr als 1,5 °C erwärmt. Wenn die derzeit bestehenden Kohle-, Öl- und Gasprojekte nicht frühzeitig beendet werden, werden die Temperaturen weltweit aufgrund der Emissionen um über 2 °C ansteigen. Das bedeutet, dass es keine neuen fossilen Brennstoffprojekte mehr geben darf und wir laufende Projekte stoppen müssen.

Hunderte Glaubensgemeinschaften, Konfessionen und religiöse Einrichtungen weltweit engagieren sich im Bereich Klimaschutz und viele gehen Divestment-Verpflichtungen ein. Auch in Deutschland wird es Zeit, dass die Kirchen ihr Geld aus Firmen abziehen, die ihren Umsatz mit der Förderung fossiler Energieträger machen. Dass Kohle, Öl und Gas ersetzt werden müssen, sagt auch Papst Franziskus:

„Wir wissen, dass die Technologie, die auf den sehr umweltschädlichen fossilen Brennstoffen – vor allem von Kohle, aber auch von Erdöl und…Gas – basiert, fortschreitend und unverzüglich ersetzt werden muss” (Papst Franziskus, Laudato Si, 165)

Institutionen, die weiterhin in fossile Brennstoffe investieren, setzen öffentliche Gelder einem enormen finanziellen Risiko aus und unterstützen eine Branche, die aktiv Klimaschutzmaßnahmen behindert. Sie sollten stattdessen lieber den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen unterstützen und in Technologien investieren, die eine emissionsfreie Energieversorgung ermöglichen.

Freiburg im Breisgau, Deutschland

Reasons for signing

  • Die Kirche muss mit gutem Beispiel vorangehen, die Zerstörung unseres Lebensraumes aufzuhalten.

Updates

2018-03-26 14:55:38 -0400

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2018-03-23 09:06:26 -0400

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