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Raus aus RWE - Divestment jetzt!

Städte, Kommunen, Landkreise und Sparkassen, überwiegend in NRW, sind mit insgesamt 25 % der größte Anteilseigner an RWE und sie leiden unter den fallenden Kursen der RWE-Aktien. Und das bei der sowieso schon schlechten Haushaltslage der meisten Städte. Um in Zukunft nicht noch mehr Verluste zu machen, sollten sich lokale Regierungen aber auch Banken schnellstmöglich von diesen Aktien trennen und auch in keine anderen klimazerstörenden Unternehmen mehr investieren!

Warum sind Investitionen in RWE klimaschädlich?
„Wenn es falsch ist das Klima zu zerstören, ist es falsch von dieser Zerstörung zu profitieren.“

Aus diesem Grund fordert Fossil Free öffentliche Institutionen wie Landkreise, Städte, Banken, Kirchen und Universitäten dazu auf, ihre Geldanlagen aus der fossilen Brennstoffindustrie abzuziehen und stattdessen in ökologisch und ethisch unbedenkliche Anlagen zu investieren.

Um die Erderwärmung auf unter 2°C zu begrenzen, wie es die Weltgemeinschaft beschlossen hat, dürfen nur noch 20 % der bekannten Kohle-, Öl- und Gasreserven verbrannt werden, ansonsten drohen katastrophale Ausmaße des Klimawandels.

Doch die fossile Industrie macht Gewinn mit der Zerstörung unseres Planeten und die öffentliche Hand unterstützt diese Zerstörung.

Dass die Verbrennung fossiler Rohstoffe nicht nur in ein ökologisches, sondern auch in ein finanzielles Desaster führt, zeigt der Energiekonzern RWE. RWE schreibt seit Längerem rote Zahlen, Tendenz steigend, denn der Konzern hat den Einstieg in den Markt der erneuerbaren Energien verschlafen.

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  • Dortmund raus aus RWE und anderen klimaschädlichen Investitionen - Bürgerbrief
    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Mitglieder des Rates der Stadt Dortmund, wir Menschen in Dortmund sind mit RWE und dem Kohleabbau groß geworden, aber wir sehen heute: Kohle-Tagebaue berauben Menschen ihrer Heimat und zerstören die Natur - hier bei uns und in den Ländern, aus denen wir Kohle importieren. Kohlekraftwerke heizen den Klimawandel an und gefährden unsere Gesundheit mit Feinstaub und Quecksilber. Trotzdem verfeuert RWE weiterhin jede Menge Braun- und Stein-Kohle und verursacht derzeit 88,2 Mio. Tonnen klimaschädigendes Kohlendioxid (C02) pro Jahr. RWE ist auf Platz 15 der weltweit größten C02-Emittenten durch Kohleverbrennung, investiert aber weiter in Kohlekraftwerke. Damit muss endlich Schluss sein! Wir fordern Sie als Oberbürgermeister und alle Ratsmitglieder der Stadt Dortmund auf: Tragen Sie die Kohle-Investitionen von RWE nicht länger mit. Verkaufen Sie die ca. 23,6 Millionen RWE-Aktien, die die Stadt Dortmund bzw. ihre Tochtergesellschaft EVV für uns Bürgerinnen und Bürger hält. Dies sind knapp 30 Aktien pro Einwohner. Außerdem möchten wir, dass die Stadt Dortmund Anlagerichtlinien festlegt, die bereits bestehende und zukünftige Investitionen in Kohle-, Öl- und Gasunternehmen durch die Stadt konsequent ausschließt. Der kürzlich bekannt gewordene Verkauf von RWE - Aktien durch Herrn Terium (Erlös lt. Presseberichten rund 300.000 Euro) sollte doch ein deutliches Signal auch für Dortmunder Entscheidungsträger sein. Investieren Sie den Erlös in klimaschonende Bereiche, zum Beispiel: • Stromerzeugung durch erneuerbare Sonnen- und Wind-Energie in der Region oder • Energieeffizienz durch LED-Straßenbeleuchtung in Dortmund oder • Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs in Dortmund. So werden zukunftsfähige Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert und gleichzeitig das Klima geschont. Handeln Sie jetzt, bevor das Klima noch mehr durch RWE geschädigt wird und die Aktien des Konzerns im Niedergang nichts mehr wert sind. Mit erwartungsvollen Grüßen, DEW kommunal gemeinsam mit der Fossil-Free-Bewegung
    109 of 200 Signatures
    Created by Eckhard Althaus
  • Köln: Raus aus RWE!
    zu 1) RWE-Aktien Umwelt und Gesundheit: Die RWE AG hält weiterhin an klimaschädlichen Kohlekraftwerken fest und plant sogar den Bau eines neuen Kohlekraftwerke vor den Toren Kölns! [1] Das rheinische Braunkohlerevier ist der größte CO2-Emittent in Europa [2]. Insgesamt stößt RWE 150,8 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr aus. [3] Die Emissionen der Kohleverstromung durch RWE verursachen Gesundheits- und Klimafolgekosten in Höhe von 13,3 Milliarden €/Jahr laut Zahlen des Umweltbundesamtes. [4] Die Kohlekraftwerke von RWE stoßen große Mengen an Schadstoffen wie Feinstaub, Schwermetalle und Quecksilber aus. Laut einer Greenpeace-Studie ist RWE damit statistisch verantwortlich für 10.266 verlorene Lebensjahre bzw. 959 vorzeitige Todesfälle pro Jahr. [5] Auch heute noch werden Menschen zwangsumgesiedelt und Dörfer, Wälder sowie Landschaften werden zerstört, weil sie den Braunkohletagebauen von RWE weichen müssen. Finanzen: An den RWE-Aktien festzuhalten ist ökonomisch nicht sinnvoll. Der Wert der Aktie ist seit 2008 um 90% (!) gefallen. Dies bedeutet für die Kommunen in NRW einen Verlust in Milliardenhöhe. [6] Die RWE AG schüttet in diesem Jahr erstmalig keine Dividende aus, wodurch Löcher in die Haushalte der Kommunen gerissen werden, in denen die Dividende fest eingeplant war. [7] Die RWE AG ist mit 25 Milliarden Euro hoch verschuldet. Dadurch besteht ein erhebliches Insolvenzrisiko. Im Falle einer Insovenz würde die Stadt Köln weitere 16,5 Millionen Euro verlieren (ca. 1,5 Mio. RWE-Aktien, aktueller Kurs der RWE-Aktie ca. 11€ - Stand: 8.3.2016). [8] In den letzten 15 Jahren hat sich die Bewertung der RWE-Aktie durch die Rating-Agenturen Standard & Poor's und Moddy's nicht verbessert, sondern nur verschlechtert. Aktuell werden die RWE-Aktie bei Moody's auf Ba1 eingestuft: „Spekulative Anlage. Bei Verschlechterung der Lage ist mit Ausfällen zu rechnen.“ [9] Um die Energiewende zu verwirklichen und dem Klimawandel Einhalt zu gebieten, fordert der Weltklimarat (IPCC) Investitionen aus der fossilen Industrie abzuziehen und in Erneuerbare Energien zu investieren. [10] Zu 2) Pensionsfond An den Wertpapieren der fossilen Industrie im Pensionsfond der Stadt Köln festzuhalten ist ökonomisch nicht sinnvoll. Die fossile Industrie wird mittelfristig in finanzielle Schwierigkeiten geraten, weil 80% der fossilen Energiereserven (Kohle, Öl, Gas) im Boden bleiben müssen, um das 2-Grad-Ziel von Paris zu erreichen. [11] Damit wird ihre Existenzgrundlage in absehbarer Zeit wegfallen. Die Kohle-, Öl- und Gas-Unternehmen haben jedoch 100% der fossilen Energiereserven als Vermögenswerte in ihren Bilanzen verbucht und diese somit künstlich aufgebläht. Diese sogenannte 'Kohlenstoffblase' (Carbon Bubble) droht zu platzen und kann, wie verschiedene Finanzanalysen zeigen, zu einem Kollaps des Finanzsystems führen. [12] Es macht daher keinen Sinn, in dem langfristig angelegten Pensionsfond der Stadt Köln derart risikoreiche Wertpapiere zu halten. Diese Petition wird unterstützt von: Greenpeace Köln, Fossil Free Köln Quellen: [1] Brief von Herrn Hartung (RWE) an Greenpeace, 09.03.2016 [2] Emissionsregister des Umweltbundesamtes http://www.thru.de [3] RWE Geschäftsbericht 2015, S. 46, http://www.rwe.com/web/cms/mediablob/de/2974770/data/2974864/8/rwe/investor-relations/RWE-Geschaeftsbericht-2015.pdf [4] Strommengen aus RWE Geschäftsbericht 2015, Seite 45: http://www.rwe.com/web/cms/mediablob/de/2974770/data/2974864/8/rwe/investor-relations/RWE-Geschaeftsbericht-2015.pdf Kosten aus Greenpeace Studie "Was Strom wirklich kostet" Seite 23 und 25. --> Eigene Berechnung: Braunkohlestrom: 77,8 TWh x 11,5 ct/kWh = 8,95 Milliarden €. Steinkohlestrom: 46,5 TWh x 9,5 ct/kWh = 4,42 Millarden €. externe Kosten durch die Kohleverstromung: 8,95 Mrd. € + 4,42 Mrd. € = 13,4 Milliarden € https://www.greenpeace-energy.de/fileadmin/docs/publikationen/Studien/Greenpeace_Energy_Was_Strom_wirklich_kostet_Langfassung2015.pdf [5] Studie Greenpeace „Tod aus dem Schlot“, Seite 13 https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/greenpeace-studie-tod-aus-dem-schlot-s01652.pdf [6] RWE-Aktienkurs http://www.finanzen.net/aktien/rwe-Aktie [7] Artikel zur RWE-Dividende in „Die Welt“ http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article152345205/Warum-der-RWE-Schock-Millionen-Menschen-trifft.html [8] RWE-Aktienkurs http://www.finanzen.net/aktien/rwe-Aktie [9] Artikel in der Süddeutschen Zeit vom 13.04.2014 http://www.sueddeutsche.de/wissen/kampf-gegen-den-klimawandel-klimarat-fordert-neues-wirtschaftssystem-1.1936571 [10] Rating der RWE-Aktie von August und Oktober 2015, http://www.rwe.com/web/cms/de/1775774/rwe/investor-relations/anleihen/kreditrating/ [11] Studie des Weltklimarates (IPCC) http://www.ipcc.ch/report/ar5/wg3/ [12] Artikel zum Finanzrisiko Kohlenstoffblase in der „Zeit“ und "Die Welt": http://www.zeit.de/2014/08/carbon-bubble-rohstoff-blase http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article142272549/Wie-die-Energiewende-globale-Geldfluesse-umleitet.html
    571 of 600 Signatures
    Created by Markus Schmidt Picture
  • Sparkasse Aachen - Raus aus RWE
    Sehr geehrter Herr Herpers, Der kürzlich veröffentlichte neuste Bericht des Weltklimarats spricht eine deutliche Sprache. Wenn wir den Klimawandel auf unter 2º Celsius begrenzen wollen, darf der Großteil der fossilen Energiereserven wie Kohle, Öl und Gas nicht verbrannt werden. Alles andere würde eine Destabilisierung des Klimas mit katastrophalen Folgen für Mensch und Natur nach sich ziehen. Laut Weltklimarat, müssen Investitionen in fossile Energieträger jährlich um $30 Milliarden reduziert werden, während Investitionen in kohlenstoffarme Energiegewinnung um $147 Milliarden steigen müssen. Außerdem ist damit zu rechnen, dass Unternehmen im fossilen Sektor in den kommenden Jahren stark an Wert verlieren werden, weil sie ihre Rohstoffvorkommen nicht mehr fördern und verkaufen können. Die Finanzwelt spricht von einer Kohlenstoffblase, die kurz davor ist zu platzen. Damit stellen Investitionen öffentlicher Gelder in fossile Energien ein hohes finanzielles Risiko dar. Die jüngsten Entwicklungen von RWE und Eon verstärken den Eindruck, dass das Geschäftsmodell des fossilen Sektors nicht zukunftsfähig ist. Studien der Internationalen Energieagentur, der Universität Oxford sowie verschiedener Großbanken wie HSBC oder Citi warnen vor Investitionen in diesem Sektor. Der Vorstandsvorsitzende der RWE AG Peter Terium hat zwar angekündigt, RWE im kommenden Jahr in zwei Konzerne aufzuspalten, die mittelfristigen Entwicklungen für das Unternehmen lassen sich allerdings noch nicht abschätzen. Energieexperten wie Claudia Kemfert sehen den Schritt von RWE eher als kurzfristige Marketingstrategie, denn als substantielle Lösung. Fakt ist aber, dass die CO2-Emissionen im Rheinischen Braunkohlerevier seit 1990 nicht abgenommen, sondern noch einmal um 9% zugelegt haben. Und RWE hat auch nach den letzten Verlautbarungen keinen Kurswechsel eingeläutet und plant weiterhin in Niederaußem ein neues Braunkohlekraftwerk zu bauen. Um die NRW-Klimaschutzziele 25 Prozent Treibhausgas-Reduktion und die deutschen Klimaschutzziele minus 40 Prozent Treibhausgas-Reduktion bis 2020 einhalten zu können, müssen weitere Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Überall auf der Welt beginnen daher Städte, Gemeinden, Kirchen, Universitäten, Stiftungen und andere Institutionen ihre Investments aus den 200 größten Kohle-, Erdöl- und Erdgasunternehmen abzuziehen. Ein solches Divestment erreicht zweierlei: Einerseits schützt es vor den Gefahren zukünftiger Wertverluste und sichert so nachhaltig die finanzielle Stabilität Ihrer Stadt. Andererseits entzieht es klimaschädlichen Unternehmen die gesellschaftliche Zustimmung und trägt so zu Wandel bei, der aufgrund der Klimakrise notwendig geworden ist. In den Vereinigten Staaten haben bereits 25 Städte verbindlich beschlossen ihre Anteile an Unternehmen des fossilen Sektors zu verkaufen. Darunter sind Großstädte wie San Francisco oder Seattle. In den Niederlanden hat sich die Stadt Boxtel Ende 2013 als erste europäische Stadt verbindlich Divestment verschrieben. Im November 2015 beschloss Münster für ihre Finanzanlagen einen Kriterienkatalog, der sogar über die Forderungen von Fossil Free hinausgeht. Mit Ihrer Hilfe kann die Sparkasse Aachen nun in Deutschland die erste Sparkasse sein, die zeigt, dass eine nachhaltige Finanzpolitik mit Rücksicht auf Natur und zukünftige Generationen möglich ist. Wir möchten hiermit an Sie appellieren, die oben genannten Forderungen bei der Erstellung eines neuen Kriterienkataloges für die Finanzanlagen der Sparkasse Aachen zu berücksichtigen. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung unter: DivestAachen@gmx.org Mit freundlichen Grüßen, Gary Evans Divest Aachen
    145 of 200 Signatures
    Created by Gary Evans
  • Städteregion Aachen raus aus RWE
    Sehr geehrte Mitglieder der Städteregionsrat Aachen, Der kürzlich veröffentlichte neuste Bericht des Weltklimarats spricht eine deutliche Sprache. Wenn wir den Klimawandel auf unter 2º Celsius begrenzen wollen, darf der Großteil der fossilen Energiereserven wie Kohle, Öl und Gas nicht verbrannt werden. Alles andere würde eine Destabilisierung des Klimas mit katastrophalen Folgen für Mensch und Natur nach sich ziehen. Laut Weltklimarat, müssen Investitionen in fossile Energieträger jährlich um $30 Milliarden reduziert werden, während Investitionen in kohlenstoffarme Energiegewinnung um $147 Milliarden steigen müssen. Außerdem ist damit zu rechnen, dass Unternehmen im fossilen Sektor in den kommenden Jahren stark an Wert verlieren werden, weil sie ihre Rohstoffvorkommen nicht mehr fördern und verkaufen können. Die Finanzwelt spricht von einer Kohlenstoffblase, die kurz davor ist zu platzen. Damit stellen Investitionen öffentlicher Gelder in fossile Energien ein hohes finanzielles Risiko dar. Die jüngsten Entwicklungen von RWE und Eon verstärken den Eindruck, dass das Geschäftsmodell des fossilen Sektors nicht zukunftsfähig ist. Studien der Internationalen Energieagentur, der Universität Oxford sowie verschiedener Großbanken wie HSBC oder Citi warnen vor Investitionen in diesem Sektor. Der Vorstandsvorsitzende der RWE AG Peter Terium hat zwar angekündigt, RWE im kommenden Jahr in zwei Konzerne aufzuspalten, die mittelfristigen Entwicklungen für das Unternehmen lassen sich allerdings noch nicht abschätzen. Energieexperten wie Claudia Kemfert sehen den Schritt von RWE eher als kurzfristige Marketingstrategie, denn als substantielle Lösung. Fakt ist aber, dass die CO2-Emissionen im Rheinischen Braunkohlerevier seit 1990 nicht abgenommen, sondern noch einmal um 9% zugelegt haben. Und RWE hat auch nach den letzten Verlautbarungen keinen Kurswechsel eingeläutet und plant weiterhin in Niederaußem ein neues Braunkohlekraftwerk zu bauen. Um die NRW-Klimaschutzziele 25 Prozent Treibhausgas-Reduktion und die deutschen Klimaschutzziele minus 40 Prozent Treibhausgas-Reduktion bis 2020 einhalten zu können, müssen weitere Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Überall auf der Welt beginnen daher Städte, Gemeinden, Kirchen, Universitäten, Stiftungen und andere Institutionen ihre Investments aus den 200 größten Kohle-, Erdöl- und Erdgasunternehmen abzuziehen. Ein solches Divestment erreicht zweierlei: Einerseits schützt es vor den Gefahren zukünftiger Wertverluste und sichert so nachhaltig die finanzielle Stabilität Ihrer Stadt. Andererseits entzieht es klimaschädlichen Unternehmen die gesellschaftliche Zustimmung und trägt so zu Wandel bei, der aufgrund der Klimakrise notwendig geworden ist. In den Vereinigten Staaten haben bereits 25 Städte verbindlich beschlossen ihre Anteile an Unternehmen des fossilen Sektors zu verkaufen. Darunter sind Großstädte wie San Francisco oder Seattle. In den Niederlanden hat sich die Stadt Boxtel Ende 2013 als erste europäische Stadt verbindlich Divestment verschrieben. Im November 2015 beschloss Münster für ihre Finanzanlagen einen Kriterienkatalog, der sogar über die Forderungen von Fossil Free hinausgeht. Mit Ihrer Hilfe kann die Städtregion Aachen nun in Deutschland die erste Kommune sein, die zeigt, dass eine nachhaltige Finanzpolitik mit Rücksicht auf Natur und zukünftige Generationen möglich ist. Wir möchten hiermit an Sie appellieren, die oben genannten Forderungen bei der Erstellung eines neuen Kriterienkataloges für die Finanzanlagen der Städteregion Aachen zu berücksichtigen. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung unter: DivestAachen@gmx.org Mit freundlichen Grüßen, Gary Evans
    121 of 200 Signatures
    Created by Gary Evans
  • LWL - raus aus Kohle, Öl und Erdgas - angefangen bei RWE
    Der neue Klimavertrag von Paris leutet eindeutig das Ende der fossilen Energien ein. Die globale Erderwärmung - bereits spürbar auch in Deutschland - kann nur aufgehalten werden, indem wir Kohle, Öl und Gas im Boden lassen. Doch was hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe damit zu tun? Der LWL hat sicherlich eine besondere Verantwortung für unsere Region. Sowohl im Sozialen als auch Kulturellen leistet der LWL wertvolle Arbeit. Im Bereich Klimaschutz hat er seit 2010 besonderes Engagement gezeigt. Der Tag der erneuerbaren Energien und ihre Projekte im Bereich Energieeffizienz gehören dabei zu seinen Vorzeigeprojekten. Nun hat der LWL wieder die Möglichkeit eine Vorreiterrolle im Klimaschutz einzunehmen. Zum Hintergrund: Der im letzten Jahr veröffentlichte neuste Bericht des Weltklimarats spricht eine deutliche Sprache. Wenn wir den Klimawandel auf unter 2º Celsius begrenzen wollen, darf der Großteil der fossilen Energiereserven wie Kohle, Öl und Gas nicht verbrannt werden. Alles andere würde eine Destabilisierung des Klimas mit katastrophalen Folgen für Mensch und Natur nach sich ziehen. Laut Weltklimarat müssen Investitionen in fossile Energieträger jährlich um $30 Milliarden reduziert werden, während Investitionen in kohlenstoffarme Energiegewinnung um $147 Milliarden steigen müssen. Außerdem ist damit zu rechnen, dass Unternehmen im fossilen Sektor in den kommenden Jahren stark an Wert verlieren werden, weil sie ihre Rohstoffvorkommen nicht mehr fördern und verkaufen können. Die Finanzwelt spricht von einer Kohlenstoffblase, die kurz davor ist zu platzen. Damit stellen Investitionen in fossile Energien ein hohes finanzielles Risiko dar. Die jüngsten Verluste von RWE und Eon verdeutlichen bereits heute, dass das Geschäftsmodell des fossilen Sektors nicht zukunftsfähig ist. Studien der Internationalen Energieagentur, der Universität Oxford sowie verschiedener Großbanken wie HSBC oder Citi warnen vor Investitionen in diesem Sektor. Überall auf der Welt beginnen daher Städte, Gemeinden, Kirchen, Universitäten, Stiftungen und andere Institutionen, ihre Investments aus den 200 größten Kohle-, Erdöl- und Erdgasunternehmen abzuziehen. Seit kurzem ist Münster die erste Stadt Deutschlands, die sich der Divestment-Bewegung angeschlossen hat und ab 2016 ihre Pensionsfonds ohne Kohle, Öl und Erdgas führt. Ein solches Divestment erreicht zweierlei: Einerseits schützt es vor den Gefahren zukünftiger Wertverluste und sichert so nachhaltig die finanzielle Stabilität eines institutionellen Investors. Andererseits entzieht es klimaschädlichen Unternehmen die gesellschaftliche Zustimmung und trägt so zu dem Wandel bei, der aufgrund der Klimakrise notwendig geworden ist. Weltweit haben bereits über 400 Institutionen und 2000 Einzelpersonen ein Gesamtvermögen von über € 2,6 Billionen deinvestiert und so von der fossilen Brennstoffindustrie abgezogen. Der LWL kann nun, wie die Stadt Münster, eine Vorbildrolle einnehmen und zeigen, dass eine nachhaltige Finanzpolitik mit Rücksicht auf Natur und zukünftige Generationen möglich ist. Die globale Klimakampagne Fossil Free arbeitet mit Städten, Universitäten, Kirchen und anderen Institutionen in Europa, USA, Australien, Neuseeland, Japan, Kanada und Afrika zusammen, um gemeinsam gegen den Klimawandel und für eine lebenswerte Zukunft einzutreten. Leider steht das bisherige Klimaschutzkonzept des LWL in krassem Kontrast zu den klimaschädlichen Beteiligungen bei RWE, dem Konzern, der es bisher nicht geschafft hat, auf Erneuerbare zu setzen und weiter am Klimakiller Braunkohle festhält. Der LWL hält 19 Millionen Euro in Beteiligungen an der RWE AG. Desweiteren hält der LWL 60.000 Euro Beteiligungen an der kommunalen Beteiligungsgesellschaft RWE. Die Finanzanlagen von 1,8 Mrd Euro (Buchwert 31.12.2013) könnten auch Investitionen in den fossilen Sektor beinhalten.
    231 of 300 Signatures
    Created by Christine Langkamp
  • Divest Düsseldorf from fossil fuels - für ein Düsseldorf frei von fossilen Energien
    Nordrhein-Westfalen ist das Energieland Nummer eins. NRW hat damit auch eine besondere Verantwortung für den Klimaschutz. Ein Drittel der gesamten energiebedingten CO2-Emissionen Deutschlands und etwa 45 % der vom Emissionshandelssystem erfassten Treibhausgasemissionen stammen aus NRW. Damit leistet NRW den Haupanteil an Deutschlands Beitrag zum Klimawandel. Aus der Energiewirtschaft kommt dabei der größte Teil: Etwa 55 % der jährlichen THG-Emissionen stammen von RWE, E.on und Co. Wer es mit dem Klimaschutz ernst meint, muss zuerst und v.a. auch den Anteil der Braunkohle an der Stromerzeugung verringern. Gerade jetzt besteht die Chance für eine zukunftsfähige Weichenstellung – weg von der Braunkohle, hin zu effizienten und umweltfreundlichen Energiestrukturen. Der hiesige Kraftwerkspark ist vollständig überaltert und muss durch umweltfreundliche und effiziente Technologien ersetzt werden. Die Braunkohlenkraftwerke sind z.T. schon seit Mitte der 60er Jahre am Netz und dies mit Wirkungsgraden von etwa 30 %. Mit Fug und Recht kann man sie als „energietechnische Dinosaurier“ bezeichnen. Aber auch angeblich moderne Braunkohlekraftwerke sind klimaschutzpolitisch nicht zu tolerieren, denn RWE nutzt höhere Wirkungsgrade dazu, mehr Strom zu produzieren, während der Kohleeinsatz langfristig konstant bleiben soll. Damit bleibt aber auch die Klimabilanz verheerend. Bitte lassen Sie prüfen, ob das Portfolio der Landeshauptstadt Düsseldorf Finanzanlagen fossiler Unternehmen enthält und ziehen Sie alle bestehenden Investitionen in fossile Unternehmen bis spätestens 2020 ab. Eliminieren Sie alle direkten und indirekten Investitionen in fossile Energieträger und führen Sie ethische Anlagegrundsätze für zukünftige Geldanlagen der Landeshauptstadt Düsseldorf ein. Lassen Sie uns als Landeshauptstadt NRWs mit gutem Beispiel voran gehen.
    140 of 200 Signatures
    Created by Wolfgang Lange
  • Essen Raus Aus RWE - Bürgerbrief
    Als Teil einer weltweiten Bewegung setzen wir uns dafür ein, dass Essen jetzt beginnt, klimaschädliche Investitionen zu beenden und klimaneutral zu werden. Mehr Information zur Fossil-Free-Bewegung: http://gofossilfree.org/de/
    797 of 800 Signatures
    Created by Andreas Brinck Picture
  • Stop der öffentlichen Investitionen in fossile Brennstoffe in Aachen:
    Divest Aachen 24.6.2015, Aachen Sehr geehrter Herr Marcel Phillip, sehr geehrte Ratsmitglieder, die Stadt Aachen hat schon in der Vergangenheit besonderes Engagement im Klimaschutz gezeigt. Dazu gehören die Verflichtung zum Klima-Bündnis, die Unterstützung zur Elektromobilität, die Kostendeckende Vergütung für Solarstrom und das zu gründende Pilotprojekt der Energieeffizienzgenossenschaft (REEG). Nun hat die Stadt wieder die Möglichkeit eine Vorreiterrolle im Klimaschutz einzunehmen und Prestige weiterhin zu gewinnen, wie bei der European Energy Award. Zum Hintergrund: Der kürzlich veröffentlichte neuste Bericht des Weltklimarats spricht eine deutliche Sprache. Wenn wir den Klimawandel wie auf der Klimakonferenz in Kopenhagen beschlossen auf unter 2º Celsius begrenzen wollen, darf der Großteil der fossilen Energiereserven wie Kohle, Öl und Gas nicht verbrannt werden. Alles andere würde eine Destabilisierung des Klimas mit katastrophalen Folgen für Mensch und Natur nach sich ziehen. Laut Weltklimarat, müssen Investitionen in fossile Energieträger jährlich um $30 Milliarden reduziert werden, während Investitionen in kohlenstoffarme Energiegewinnung um $147 Milliarden steigen müssen. Außerdem ist damit zu rechnen, dass Unternehmen im fossilen Sektor in den kommenden Jahren stark an Wert verlieren werden, weil sie ihre Rohstoffvorkommen nicht mehr fördern und verkaufen können. Die Finanzwelt spricht von einer Kohlenstoffblase, die kurz davor ist zu platzen. Damit stellen Investitionen in fossile Energien ein hohes finanzielles Risiko dar. Die jüngsten Verluste von RWE und Eon verdeutlichen bereits heute, dass das Geschäftsmodell des fossilen Sektors nicht zukunftsfähig ist. Studien der Internationalen Energieagentur, der Universität Oxford sowie verschiedener Großbanken wie HSBC oder Citi warnen vor Investitionen in diesem Sektor. Überall auf der Welt beginnen daher Städte, Gemeinden, Kirchen, Universitäten, Stiftungen und andere Institutionen ihre Investments aus den 200 größten Kohle-, Erdöl- und Erdgasunternehmen abzuziehen. Beispielhaft in NRW ist hier die Stadt Münster zu nennen. Ein solches Divestment erreicht zweierlei: Einerseits schützt es vor den Gefahren zukünftiger Wertverluste und sichert so nachhaltig die finanzielle Stabilität Ihrer Stadt. Andererseits entzieht es klimaschädlichen Unternehmen die gesellschaftliche Zustimmung und trägt so zu Wandel bei, der aufgrund der Klimakrise notwendig geworden ist. In den Vereinigten Staaten haben bereits mehr als 25 Städte verbindlich beschlossen ihre Anteile an Unternehmen des fossilen Sektors zu verkaufen. Darunter sind Großstädte wie San Francisco oder Seattle. Dagegen steht die Bewegung in Europa noch am Anfang. In den Niederlanden hat sich die Stadt Boxtel Ende 2013 als erste europäische Stadt verbindlich Divestment verschrieben. Aachen kann nun in Deutschland diese Vorreiterrolle einnehmen und zeigen, dass eine nachhaltige Finanzpolitik mit Rücksicht auf Natur und zukünftige Generationen möglich ist. Die globale Klimakampagne 350.org arbeitet mit Städten, Universitäten, Kirchen und anderen Institutionen in Europa, USA, Australien, Neuseeland, Kanada und Afrika zusammen, um gemeinsam gegen den Klimawandel und für eine lebenswerte Zukunft einzutreten. Mir persönlich ist dieses Anliegen wichtig, weil eine Vorreiterrolle gehört zu einem wichtigen Technologie-Zentrum und zu einer zukunftsorientierten Stadt wie Aachen. Ich hoffe, dass Sie Schritte einleiten, um: 1. Keine neuen Investitionen in fossile Brennstoffe mehr zu tätigen 2. Eigene Anteile an direkten und indirekten Investments innerhalb der nächsten 5 Jahre abzustoßen. Dazu gehören Aktien, Mischfonds, Unternehmensanleihen und sonstiges Kapital das Erdöl-, Erdgas- und Kohleunternehmen beinhaltet. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und stehe Ihnen für Rückfragen zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Gary Evans B.Sc Ansprechpartner Divest Aachen http://gofossilfree.org/de/ Tel: 024151857670 Quellenangaben 1. Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) http://www.ipcc.ch/report/ar5/wg3/ 2. Artikel zum Finanzrisiko Kohlenstoffblase in der Zeit: http://www.zeit.de/2014/08/carbon-bubble-rohstoff-blase 3. Internationale Energieagentur. World Energy Outlook 2012: http://www.iea.org/publications/freepublications/publication/German.pdf 4. Smith School of Enterprise and Environment, Oxford. Stranded Assets Programme http://www.smithschool.ox.ac.uk/research/stranded-assets/ 5. HSBC, Coal and Carbon - Stranded assets: Assessing the risks https://www.research.hsbc.com/midas/Res/RDV?p=pdf&key=dXwE9bC8qs&n=333473.PDF 6. http://www.theguardian.com/environment/2013/apr/19/carbon-bubble-financial-crash-crisis 7. Liste der Top 200 Kohle-, Erdöl-, Erdgasunternehmen weltweit: https://docs.google.com/a/350.org/spreadsheets/d/1an9qOSE2uG4XuzeA4ltUVadDawheTWdJGKRpU5ayCJk/pubhtml
    185 of 200 Signatures
    Created by Gary Evans