Fossil Free Städte

Wir rufen unsere Städte dazu auf klimaschädliche Investments zu beenden und stattdessen in eine post-fossile Gesellschaft zu investieren.

1. Sende einen offenen Brief an deine*n Bürgermeister*in
Bürger*innen aus deutschen Städten und Kommunen können jetzt eine Briefvorlage verwenden, um ihre*n Bürgermeister*in und den Stadtrat über Divestment von Kohle, Öl und Gas zu informieren und so eine lokale Kampagne zu starten.

Finde einfach den Namen und die Adresse der politischen Entscheidungsträger*innen heraus, passe den Brief an deine Stadt an und füge Informationen über den städtischen Haushalt hinzu (falls bekannt). Schicke den Brief ab und sende auch eine Version an die lokale Presse, um den Brief öffentlich zu machen.

https://docs.google.com/a/350.org/document/edit?id=1D86MG3Zmy4kTI4pX22Ko0hC09DbfZ19TJqUQbU4AP7s

2. Sammle Unterschriften für den offenen Brief.
Den Brief zu schicken, ist nur der erste Schritt.

Der nächste Schritt ist breite Unterstützung für deine Forderungen zu erhalten. Denk an die verschiedenen Organisationen, an Kirchen, Geschäfte und Gemeindegruppen vor Ort, die die Petition unterstützen könnten.

Dafür kannst du eine online Version deines Briefes mit dieser Petitionsseite kreieren. Es ist wirklich einfach. Dann Teile den Link zum Petitionsbrief mit Verbündeten, Freund*innen und Familie. Bitte sie darum, den Link weiter zu verbreiten.

Als lokale*r Campaigner*in wirst du die Kampagne in deiner Stadt vertreten, du wirst Unterstützer*innen finden und die gesammelten Unterschriften der Petition deine*r Bürgermeister*in übergeben. Wir werden dich bei jedem Schritt unterstützen.

Mit Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet bauen wir lokalen Druck für gerechten Wandel auf. Wir brauchen Menschen wie dich, die aufstehen und lokale Kampagnen zum Erfolg führen.

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Campaigns (10)

  • Wernigerode
    Keine öffentlichen Investitionen in fossile Brennstoffe: Wernigerode - Die bunte Stadt am Harz
    Sehr geehrter Oberbürgermeister Peter Gaffert Sehr geehrte Mitglieder des Gemeinderats, Die Stadt Wernigerode hat schon in der Vergangenheit besonderes Engagement im Klimaschutz gezeigt. Nun hat die Stadt Wernigerode wieder die Möglichkeit eine Vorreiterrolle im Klimaschutz einzunehmen. Zum Hintergrund: Der neuste, bindende Beschluß der Klimakonferenz in Paris und die Berichte des Weltklimarats sprechen eine deutliche Sprache. Wenn wir den Klimawandel auf unter 2º Celsius begrenzen wollen, darf der Großteil der fossilen Energiereserven wie Kohle, Öl und Gas nicht verbrannt werden. Alles andere würde eine Destabilisierung des Klimas mit katastrophalen Folgen für Mensch und Natur nach sich ziehen. Laut Weltklimarat, müssen Investitionen in fossile Energieträger jährlich um $30 Milliarden reduziert werden, während Investitionen in kohlenstoffarme Energiegewinnung um $147 Milliarden steigen müssen. Außerdem ist damit zu rechnen, dass Unternehmen im fossilen Sektor in den kommenden Jahren stark an Wert verlieren werden, weil sie ihre Rohstoffvorkommen nicht mehr fördern und verkaufen können. Die Finanzwelt spricht von einer Kohlenstoffblase, die kurz davor ist zu platzen. Damit stellen Investitionen in fossile Energien ein hohes finanzielles Risiko dar. Die jüngsten Verluste von RWE und Eon verdeutlichen bereits heute, dass das Geschäftsmodell des fossilen Sektors nicht zukunftsfähig ist. Studien der Internationalen Energieagentur, der Universität Oxford sowie verschiedener Großbanken wie HSBC oder Citi warnen vor Investitionen in diesem Sektor. Überall auf der Welt beginnen daher Städte, Gemeinden, Kirchen, Universitäten, Stiftungen und andere Institutionen ihre Investments aus den 200 größten Kohle-, Erdöl- und Erdgasunternehmen abzuziehen. Ein solches Divestment erreicht zweierlei: Einerseits schützt es vor den Gefahren zukünftiger Wertverluste und sichert so nachhaltig die finanzielle Stabilität Ihrer Stadt. Andererseits entzieht es klimaschädlichen Unternehmen die gesellschaftliche Zustimmung und trägt so zu Wandel bei, der aufgrund der Klimakrise notwendig geworden ist. In den Vereinigten Staaten haben bereits 25 Städte verbindlich beschlossen ihre Anteile an Unternehmen des fossilen Sektors zu verkaufen. Darunter sind Großstädte wie San Francisco oder Seattle. Dagegen steht die Bewegung in Europa noch am Anfang. In den Niederlanden hat sich die Stadt Boxtel Ende 2013 als erste europäische Stadt verbindlich Divestment verschrieben. Wernigerode kann nun in Deutschland diese Vorreiterrolle einnehmen und zeigen, dass eine nachhaltige Finanzpolitik mit Rücksicht auf Natur und zukünftige Generationen möglich ist. Die globale Klimakampagne 350.org arbeitet mit Städten, Universitäten, Kirchen und anderen Institutionen in Europa, USA, Australien, Neuseeland, Kanada und Afrika zusammen, um gemeinsam gegen den Klimawandel und für eine lebenswerte Zukunft einzutreten. Ich hoffe, dass Sie Schritte einleiten, um: Keine neuen Investitionen in fossile Brennstoffe mehr zu tätigen Eigene Anteile an direkten und indirekten Investments innerhalb der nächsten 5 Jahre abzustoßen. Dazu gehören Aktien, Mischfonds, Unternehmensanleihen und sonstiges Kapital das Erdöl-, Erdgas- und Kohleunternehmen beinhaltet. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und stehe Ihnen für Rückfragen zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen, Mathias Hartinger Quellenangaben 1. Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) http://www.ipcc.ch/report/ar5/wg3/ 2. Artikel zum Finanzrisiko Kohlenstoffblase in der Zeit: http://www.zeit.de/2014/08/carbon-bubble-rohstoff-blase 3. Internationale Energieagentur. World Energy Outlook 2012: http://www.iea.org/publications/freepublications/publication/German.pdf 4. Smith School of Enterprise and Environment, Oxford. Stranded Assets Programme http://www.smithschool.ox.ac.uk/research/stranded-assets/ 5. HSBC, Coal and Carbon - Stranded assets: Assessing the risks https://www.research.hsbc.com/midas/Res/RDV?p=pdf&key=dXwE9bC8qs&n=333473.PDF 6. http://www.theguardian.com/environment/2013/apr/19/carbon-bubble-financial-crash-crisis 7. Liste der Top 200 Kohle-, Erdöl-, Erdgasunternehmen weltweit: https://docs.google.com/a/350.org/spreadsheets/d/1an9qOSE2uG4XuzeA4ltUVadDawheTWdJGKRpU5ayCJk/pubhtml 8. Eine Liste der Städte, Universitäten, Kirchen und anderer Institutionen die sich Divestment verschrieben haben: http://gofossilfree.org/commitments/
    16 of 100 Signatures
    Created by Mathias Hartinger
  • Freiburg
    Stop der öffentlichen Investitionen in fossile Brennstoffe innerhalb der Stadt Freiburg
    Sehr geehrter Herr Dr. Salomon, Sehr geehrter Herr Neideck, Sehr geehrte Mitglieder des Gemeinderats, Die Stadt Freiburg hat schon in der Vergangenheit besonderes Engagement im Klimaschutz gezeigt. Dazu gehören zum Beispiel der Stadtteil Vauban. Nun hat die Stadt Freiburg wieder die Möglichkeit eine Vorreiterrolle im Klimaschutz einzunehmen. Zum Hintergrund: Der kürzlich veröffentlichte neuste Bericht des Weltklimarats spricht eine deutliche Sprache. Wenn wir den Klimawandel auf unter 2º Celsius begrenzen wollen, darf der Großteil der fossilen Energiereserven wie Kohle, Öl und Gas nicht verbrannt werden. Alles andere würde eine Destabilisierung des Klimas mit katastrophalen Folgen für Mensch und Natur nach sich ziehen. Laut Weltklimarat, müssen Investitionen in fossile Energieträger jährlich um $30 Milliarden reduziert werden, während Investitionen in kohlenstoffarme Energiegewinnung um $147 Milliarden steigen müssen. Außerdem ist damit zu rechnen, dass Unternehmen im fossilen Sektor in den kommenden Jahren stark an Wert verlieren werden, weil sie ihre Rohstoffvorkommen nicht mehr fördern und verkaufen können. Die Finanzwelt spricht von einer Kohlenstoffblase, die kurz davor ist zu platzen. Damit stellen Investitionen in fossile Energien ein hohes finanzielles Risiko dar. Die jüngsten Verluste von RWE und Eon verdeutlichen bereits heute, dass das Geschäftsmodell des fossilen Sektors nicht zukunftsfähig ist. Studien der Internationalen Energieagentur, der Universität Oxford sowie verschiedener Großbanken wie HSBC oder Citi warnen vor Investitionen in diesem Sektor. Überall auf der Welt beginnen daher Städte, Gemeinden, Kirchen, Universitäten, Stiftungen und andere Institutionen ihre Investments aus den 200 größten Kohle-, Erdöl- und Erdgasunternehmen abzuziehen. Ein solches Divestment erreicht zweierlei: Einerseits schützt es vor den Gefahren zukünftiger Wertverluste und sichert so nachhaltig die finanzielle Stabilität Ihrer Stadt. Andererseits entzieht es klimaschädlichen Unternehmen die gesellschaftliche Zustimmung und trägt so zu Wandel bei, der aufgrund der Klimakrise notwendig geworden ist. In den Vereinigten Staaten haben bereits 25 Städte verbindlich beschlossen ihre Anteile an Unternehmen des fossilen Sektors zu verkaufen. Darunter sind Großstädte wie San Francisco oder Seattle. Dagegen steht die Bewegung in Europa noch am Anfang. In den Niederlanden hat sich die Stadt Boxtel Ende 2013 als erste europäische Stadt verbindlich Divestment verschrieben. Freiburg kann nun in Deutschland diese Vorreiterrolle einnehmen und zeigen, dass eine nachhaltige Finanzpolitik mit Rücksicht auf Natur und zukünftige Generationen möglich ist. Die globale Klimakampagne 350.org arbeitet mit Städten, Universitäten, Kirchen und anderen Institutionen in Europa, USA, Australien, Neuseeland, Kanada und Afrika zusammen, um gemeinsam gegen den Klimawandel und für eine lebenswerte Zukunft einzutreten. Mir persönlich ist dieses Anliegen wichtig, weil ich Kinder habe und alles dafür tun will, um Ihnen und allen anderen Kindern auf dieser Welt unsere wunderschöne Erde als weiterhin uneingeschränkt bewohnbaren Planeten zu hinterlassen. Ich hoffe, dass Sie Schritte einleiten, um: Keine neuen Investitionen in fossile Brennstoffe mehr zu tätigen Eigene Anteile an direkten und indirekten Investments innerhalb der nächsten 5 Jahre abzustoßen. Dazu gehören Aktien, Mischfonds, Unternehmensanleihen und sonstiges Kapital das Erdöl-, Erdgas- und Kohleunternehmen beinhaltet. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und stehe Ihnen für Rückfragen zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen, Hans Hagen Quellenangaben 1. Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) http://www.ipcc.ch/report/ar5/wg3/ 2. Artikel zum Finanzrisiko Kohlenstoffblase in der Zeit: http://www.zeit.de/2014/08/carbon-bubble-rohstoff-blase 3. Internationale Energieagentur. World Energy Outlook 2012: http://www.iea.org/publications/freepublications/publication/German.pdf 4. Smith School of Enterprise and Environment, Oxford. Stranded Assets Programme http://www.smithschool.ox.ac.uk/research/stranded-assets/ 5. HSBC, Coal and Carbon - Stranded assets: Assessing the risks https://www.research.hsbc.com/midas/Res/RDV?p=pdf&key=dXwE9bC8qs&n=333473.PDF 6. http://www.theguardian.com/environment/2013/apr/19/carbon-bubble-financial-crash-crisis 7. Liste der Top 200 Kohle-, Erdöl-, Erdgasunternehmen weltweit: https://docs.google.com/a/350.org/spreadsheets/d/1an9qOSE2uG4XuzeA4ltUVadDawheTWdJGKRpU5ayCJk/pubhtml 8. Eine Liste der Städte, Universitäten, Kirchen und anderer Institutionen die sich Divestment verschrieben haben: http://gofossilfree.org/commitments/
    69 of 100 Signatures
    Created by Hans Hagen
  • Hamburg
    Fossil Free Hamburg - Offener Brief
    Mit dieser Petition rufen wir die die Stadt Hamburg, städtische Unternehmen und öffentliche Organisationen dazu auf 1. jegliche neue Investitionen in fossile Brennstoffunternehmen einzufrieren 2. eigene Anteile an direkten und indirekten Investments innerhalb der nächsten 5 Jahre abzuziehen, d.h. zu deinvestieren. Dazu gehören Aktien, Mischfonds, Unternehmensanleihen und sonstiges Kapital, die fossile Brennstoffe beinhalten.
    211 of 300 Signatures
    Created by Eckhard Heumeyer
  • Stuttgart
    Die Stadt Stuttgart soll von der fossilen Brennstoffindustrie desinvestieren
    Der kürzlich veröffentlichte neuste Bericht des Weltklimarats spricht eine deutliche Sprache. Wenn wir die Erderwärmung wie auf der Klimakonferenz in Kopenhagen beschlossen auf unter 2º Celsius begrenzen wollen, darf der Großteil der fossilen Energiereserven aus Kohle, Öl und Gas nicht verbrannt werden. Alles andere würde eine Destabilisierung des Klimas mit katastrophalen Folgen für Mensch und Natur nach sich ziehen. Laut Weltklimarat müssen Investitionen in fossile Energieträger jährlich um $30 Milliarden reduziert werden, während Investitionen in kohlenstoffarme Energiegewinnung um $147 Milliarden steigen müssen. Außerdem ist damit zu rechnen, dass Unternehmen im fossilen Sektor in den kommenden Jahren stark an Wert verlieren werden, weil sie ihre Rohstoffvorkommen nicht mehr fördern und verkaufen können. Die Finanzwelt spricht von einer Kohlenstoffblase (engl. carbon bubble), die kurz davor ist zu platzen. Damit stellen Investitionen in fossile Energien ein hohes finanzielles Risiko dar. Die jüngsten Verluste von RWE und Eon verdeutlichen bereits heute, dass das Geschäftsmodell des fossilen Sektors nicht zukunftsfähig ist. Studien der Internationalen Energieagentur, der Universität Oxford sowie verschiedener Großbanken wie HSBC oder Citi warnen vor Investitionen in diesem Sektor. Die globale Klimakampagne 350.org arbeitet mit Städten, Universitäten, Kirchen und anderen Institutionen in Europa, USA, Australien, Neuseeland, Kanada und Afrika zusammen, um gemeinsam gegen den Klimawandel und für eine lebenswerte Zukunft einzutreten. Überall auf der Welt beginnen daher Städte, Gemeinden, Kirchen, Universitäten, Stiftungen und andere Institutionen ihre Investments aus den 200 größten Kohle-, Erdöl- und Erdgasunternehmen abzuziehen. Ein solches Divestment erreicht zweierlei: Einerseits schützt es vor den Gefahren zukünftiger Wertverluste und sichert so nachhaltig die finanzielle Stabilität Ihrer Stadt. Andererseits entzieht es klimaschädlichen Unternehmen die gesellschaftliche Zustimmung und trägt so zu Wandel bei, der aufgrund der Klimakrise notwendig geworden ist. In den Vereinigten Staaten haben bereits mehr als 25 Städte verbindlich beschlossen ihre Anteile an Unternehmen des fossilen Sektors zu verkaufen. Darunter sind Großstädte wie San Francisco oder Seattle. Das norwegische Parlament hat kürzlich ein Divestment von 900 Milliarden aus seinem (dem weltweit größten) Staatsfonds empfohlen. Abgesehen davon ist der Fortschritt der Bewegung in Europa verhalten, aber stetig. In den Niederlanden hat sich die Stadt Boxtel Ende 2013 als erste europäische Stadt verbindlich Divestment verschrieben. Stuttgart kann nun in Deutschland eine Vorreiterrolle einnehmen und zeigen, dass eine nachhaltige Finanzpolitik mit Rücksicht auf Natur und zukünftige Generationen möglich ist.
    308 of 400 Signatures
    Created by Francesco Maltoni Picture
  • Bad Vilbel
    Unterstützung der Fossil Free Bewegung in Bad Vilbel
    Quellenangaben zum Brief 1. Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) http://www.ipcc.ch/report/ar5/wg3/ 2. Artikel zum Finanzrisiko Kohlenstoffblase in der Zeit: http://www.zeit.de/2014/08/carbon-bubble-rohstoff-blase 3. Internationale Energieagentur. World Energy Outlook 2012: http://www.iea.org/publications/freepublications/publication/German.pdf 4. Smith School of Enterprise and Environment, Oxford. Stranded Assets Programme http://www.smithschool.ox.ac.uk/research/stranded-assets/ 5. HSBC, Coal and Carbon - Stranded assets: Assessing the risks https://www.research.hsbc.com/midas/Res/RDV?p=pdf&key=dXwE9bC8qs&n=333473.PDF 6. http://www.theguardian.com/environment/2013/apr/19/carbon-bubble-financial-crash-crisis 7. Liste der Top 200 Kohle-, Erdöl-, Erdgasunternehmen weltweit: https://docs.google.com/a/350.org/spreadsheets/d/1an9qOSE2uG4XuzeA4ltUVadDawheTWdJGKRpU5ayCJk/pubhtml Eine Liste der Städte, Universitäten, Kirchen und anderer Institutionen die sich Divestment verschrieben haben: http://gofossilfree.org/commitments/ Mit dieser Petition rufen wir die lokale Regierung dazu auf 1. die städtischen Geldanlagen und Investitionen der Stadt offenzulegen. 2. jegliche neue Investitionen in fossile Brennstoffunternehmen einzufrieren. 3. eigene Anteile an direkten und indirekten Investments innerhalb der nächsten 5 Jahre abzuziehen, d.h. zu deinvestieren. Dazu gehören Aktien, Mischfonds, Unternehmensanleihen und sonstiges Kapital das fossile Brennstoffe beinhaltet.
    112 of 200 Signatures
    Created by Jana Peters
  • Frankfurt
    Frankfurt, Fossil Free!! Wir sind die Vergangenheit der Zukunft..
    Sehr geehrte Peter Feldmann Sehr geehrte Mitglieder des Gemeinderats, Die Stadt Frankfurt hat sich in der Vergangenheit kaum im Klimaschutz gezeigt. Nun hat die Stadt Frankfurt die Möglichkeit eine Vorreiterrolle im Klimaschutz einzunehmen. Zum Hintergrund: Der kürzlich veröffentlichte neuste Bericht des Weltklimarats spricht eine deutliche Sprache. Wenn wir den Klimawandel auf unter 2º Celsius begrenzen wollen, darf der Großteil der fossilen Energiereserven wie Kohle, Öl und Gas nicht verbrannt werden1. Alles andere würde eine Destabilisierung des Klimas mit katastrophalen Folgen für Mensch und Natur nach sich ziehen. Laut Weltklimarat, müssen Investitionen in fossile Energieträger jährlich um $30 Milliarden reduziert werden, während Investitionen in kohlenstoffarme Energiegewinnung um $147 Milliarden steigen müssen. Außerdem ist damit zu rechnen, dass Unternehmen im fossilen Sektor in den kommenden Jahren stark an Wert verlieren werden, weil sie ihre Rohstoffvorkommen nicht mehr fördern und verkaufen können. Die Finanzwelt spricht von einer Kohlenstoffblase, die kurz davor ist zu platzen2. Damit stellen Investitionen in fossile Energien ein hohes finanzielles Risiko dar. Die jüngsten Verluste von RWE und Eon verdeutlichen bereits heute, dass das Geschäftsmodell des fossilen Sektors nicht zukunftsfähig ist. Studien der Internationalen Energieagentur3, der Universität Oxford4 sowie verschiedener Großbanken wie HSBC5 oder Citi6 warnen vor Investitionen in diesem Sektor. Kein Wert wird mehr vom Bedeutung sein. Überall auf der Welt beginnen daher Städte, Gemeinden, Kirchen, Universitäten, Stiftungen und andere Institutionen ihre Investments aus den 200 größten Kohle-, Erdöl- und Erdgasunternehmen7 abzuziehen. Ein solches Divestment erreicht zweierlei: Einerseits schützt es vor den Gefahren zukünftiger Wertverluste und sichert so nachhaltig die finanzielle Stabilität Ihrer Stadt. Andererseits entzieht es klimaschädlichen Unternehmen die gesellschaftliche Zustimmung und trägt so zu Wandel bei, der aufgrund der Klimakrise notwendig geworden ist. In den Vereinigten Staaten haben bereits 25 Städte verbindlich beschlossen ihre Anteile an Unternehmen des fossilen Sektors zu verkaufen. Darunter sind Großstädte wie San Francisco oder Seattle. Dagegen steht die Bewegung in Europa noch am Anfang. In den Niederlanden hat sich die Stadt Boxtel Ende 2013 als erste europäische Stadt verbindlich Divestment verschrieben.8 Frankfurt kann nun in Deutschland diese Vorreiterrolle einnehmen und zeigen, dass eine nachhaltige Finanzpolitik mit Rücksicht auf Natur und zukünftige Generationen möglich ist. Die globale Klimakampagne 350.org arbeitet mit Städten, Universitäten, Kirchen und anderen Institutionen in Europa, USA, Australien, Neuseeland, Kanada und Afrika zusammen, um gemeinsam gegen den Klimawandel und für eine lebenswerte Zukunft einzutreten. Mir persönlich ist dieses Anliegen wichtig, weil es uns alle Betrifft. Ich hoffe, dass Sie Schritte einleiten, um: 1. Keine neuen Investitionen in fossile Brennstoffe mehr zu tätigen 2. Eigene Anteile an direkten und indirekten Investments innerhalb der nächsten 5 Jahre abzustoßen. Dazu gehören Aktien, Mischfonds, Unternehmensanleihen und sonstiges Kapital das Erdöl-, Erdgas- und Kohleunternehmen beinhaltet. Die Natur ist uns nichts Schuldig , wir müssen Verantwortung für unser bisheriges Handeln übernehmen! Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und stehe Ihnen für Rückfragen zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Anastasia Andrejic Quellenangaben 1. Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) http://www.ipcc.ch/report/ar5/wg3/ 2. Artikel zum Finanzrisiko Kohlenstoffblase in der Zeit: http://www.zeit.de/2014/08/carbon-bubble-rohstoff-blase 3. Internationale Energieagentur. World Energy Outlook 2012: http://www.iea.org/publications/freepublications/publication/German.pdf 4. Smith School of Enterprise and Environment, Oxford. Stranded Assets Programme http://www.smithschool.ox.ac.uk/research/stranded-assets/ 5. HSBC, Coal and Carbon - Stranded assets: Assessing the risks https://www.research.hsbc.com/midas/Res/RDV?p=pdf&key=dXwE9bC8qs&n=333473.PDF 6. http://www.theguardian.com/environment/2013/apr/19/carbon-bubble-financial-crash-crisis 7. Liste der Top 200 Kohle-, Erdöl-, Erdgasunternehmen weltweit: https://docs.google.com/a/350.org/spreadsheets/d/1an9qOSE2uG4XuzeA4ltUVadDawheTWdJGKRpU5ayCJk/pubhtml 8. Eine Liste der Städte, Universitäten, Kirchen und anderer Institutionen die sich Divestment verschrieben haben: http://gofossilfree.org/commitments/
    127 of 200 Signatures
    Created by Anastasia Andrejic Picture
  • Berlin
    Fossil Free Berlin - Offener Brief
    Im Rahmen des Global Divestment Day und als Auftakt der städtischen Divestmentkampagne Berlin wurde der offene Brief von Klimawissenschaftlern, Politikern, Ärzten, Soziologen, Künstlern und Bürgern unterzeichnet. Alle Unterzeichner*innen und den gesamten Brief findest du hier: http://gofossilfree.org/de/divest-berlin-stadtkampagne/
    1,502 of 2,000 Signatures
    Created by Christine Langkamp
  • Heidelberg
    Die Stadt Heidelberg soll sich zu einem klimafreundlichen Finanz- und Anlagemanagement bekennen
    Begründung: Der globale Klimawandel und seine Folgen stellen eine greifbare Gefahr für unsere Gesellschaften dar. Schon heute sind die Konsequenzen des globalen Temperaturanstiegs zu spüren. Dazu gehören vermehrte extreme Hitzeperioden in europäischen Städten genauso wie die "Jahrhundertfluten", die inzwischen alle 10 Jahre auftreten und verheerende Folgen haben. So waren von der "Jahrhundertflut" 2013 neun Bundesländer betroffen, in 55 Landkreisen musste Katastrophenalarm ausgerufen werden und zehntausende Menschen mussten für Wochen ihre Wohnungen verlassen. Die weltweiten Folgen des Klimawandels, vom Schmelzen der Gletscher bis zu vermehrt auftretenden extremen Wetterereignissen wie Dürren und Hurrikanen sind so zahlreich, dass sie hier nicht alle genannt werden können. Nahezu alle Regierungen der Welt stimmen überein, dass eine Erwärmung um mehr als 2°C sehr gefährlich wäre und durch katastrophale Rückkopplungen dazu führen könnte, dass auf unserem Planeten menschliches Leben unmöglich wird. Die Zahlen sprechen für sich: Aktuell steuern wir darauf zu, fünfmal so viele fossile Brennstoffe zu verbrennen wie laut vorsichtiger Schätzungen tragbar wäre. Wenn wir den Temperaturanstieg unter 2°C halten wollen, müssen wir also dafür sorgen, dass 80% der bekannten Vorkommen fossiler Brennstoffe unter der Erde bleiben. Erdöl-, Kohle- und Gaskonzerne erschließen aber weiterhin ohne Rücksicht auf unsere Lebensgrundlagen und auf junge Generationen in alarmierendem Tempo die bestehenden Vorkommen und geben Milliarden aus, um noch mehr fossile Brennstoffe zu finden. Dabei schrecken sie auch nicht vor hochriskanten und umweltzerstörenden Methoden wie Fracking, Mountain Top Removal, Tagebau, Offshore Drilling und dem Abbau von Teersanden zurück. Als Konsequenz sollten alle Investitionen in diese Industrien schnellstmöglich eingestellt werden. Dabei sind nicht nur private Investoren gefragt, sondern insbesondere öffentliche Institutionen und große Organisationen wie Städte, Kommunen, Universitäten, Kirchen, Stiftungen oder auch Finanzinstitute. Zum einen sind gerade diese Akteure in besonderer Weise dem Gemeinwohl verpflichtet und müssen sich vor ihren Bürgerinnen und Bürgern, ihren Mitgliedern und vor der Gesellschaft verantworten. Zum anderen haben sie einen Vorbildcharakter in unserer Gesellschaft und können dadurch weit mehr bewirken als ihr eigenes Investmentpotential zunächst vermuten lässt. Unsere öffentlichen Gelder sollten in eine lebenswerte Zukunft investiert werden, nicht in eine Industrie, die dabei ist, unseren Planeten unbewohnbar zu machen. Es ist an der Zeit, dass sich die Stadt Heidelberg öffentlich und verbindlich zu einem klimafreundlichen Finanz- und Anlagemanagement bekennt. Aktuelle Informationen auch unter www.facebook.com/fossilfreeheidelberg
    65 of 100 Signatures
    Created by LIsa-Marie Zoller
  • Karlsruhe
    Sehr geehrter Herr Dr. Frank Mentrup Sehr geehrte Mitglieder des Gemeinderats, Die Stadt Karlsruhe hat schon in der Vergangenheit besonderes Engagement im Klimaschutz gezeigt. Dazu gehören Beispiel dieses Engagements. Nun hat die Stadt Karlsruhe wieder die Möglichkeit eine Vorreiterrolle im Klimaschutz einzunehmen. Zum Hintergrund: Der kürzlich veröffentlichte neuste Bericht des Weltklimarats spricht eine deutliche Sprache. Wenn wir den Klimawandel auf unter 2º Celsius begrenzen wollen, darf der Großteil der fossilen Energiereserven wie Kohle, Öl und Gas nicht verbrannt werden. Alles andere würde eine Destabilisierung des Klimas mit katastrophalen Folgen für Mensch und Natur nach sich ziehen. Laut Weltklimarat, müssen Investitionen in fossile Energieträger jährlich um $30 Milliarden reduziert werden, während Investitionen in kohlenstoffarme Energiegewinnung um $147 Milliarden steigen müssen. Außerdem ist damit zu rechnen, dass Unternehmen im fossilen Sektor in den kommenden Jahren stark an Wert verlieren werden, weil sie ihre Rohstoffvorkommen nicht mehr fördern und verkaufen können. Die Finanzwelt spricht von einer Kohlenstoffblase, die kurz davor ist zu platzen. Damit stellen Investitionen in fossile Energien ein hohes finanzielles Risiko dar. Die jüngsten Verluste von RWE und Eon verdeutlichen bereits heute, dass das Geschäftsmodell des fossilen Sektors nicht zukunftsfähig ist. Studien der Internationalen Energieagentur, der Universität Oxford sowie verschiedener Großbanken wie HSBC oder Citi warnen vor Investitionen in diesem Sektor. Überall auf der Welt beginnen daher Städte, Gemeinden, Kirchen, Universitäten, Stiftungen und andere Institutionen ihre Investments aus den 200 größten Kohle-, Erdöl- und Erdgasunternehmen abzuziehen. Ein solches Divestment erreicht zweierlei: Einerseits schützt es vor den Gefahren zukünftiger Wertverluste und sichert so nachhaltig die finanzielle Stabilität Ihrer Stadt. Andererseits entzieht es klimaschädlichen Unternehmen die gesellschaftliche Zustimmung und trägt so zu Wandel bei, der aufgrund der Klimakrise notwendig geworden ist. In den Vereinigten Staaten haben bereits 25 Städte verbindlich beschlossen ihre Anteile an Unternehmen des fossilen Sektors zu verkaufen. Darunter sind Großstädte wie San Francisco oder Seattle. Dagegen steht die Bewegung in Europa noch am Anfang. In den Niederlanden hat sich die Stadt Boxtel Ende 2013 als erste europäische Stadt verbindlich Divestment verschrieben. XXX kann nun in Deutschland diese Vorreiterrolle einnehmen und zeigen, dass eine nachhaltige Finanzpolitik mit Rücksicht auf Natur und zukünftige Generationen möglich ist. Die globale Klimakampagne 350.org arbeitet mit Städten, Universitäten, Kirchen und anderen Institutionen in Europa, USA, Australien, Neuseeland, Kanada und Afrika zusammen, um gemeinsam gegen den Klimawandel und für eine lebenswerte Zukunft einzutreten. Mir persönlich ist dieses Anliegen wichtig, weil Karlsruhe. Ich hoffe, dass Sie Schritte einleiten, um: Keine neuen Investitionen in fossile Brennstoffe mehr zu tätigen Eigene Anteile an direkten und indirekten Investments innerhalb der nächsten 5 Jahre abzustoßen. Dazu gehören Aktien, Mischfonds, Unternehmensanleihen und sonstiges Kapital das Erdöl-, Erdgas- und Kohleunternehmen beinhaltet. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und stehe Ihnen für Rückfragen zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen, Martin Kühnemundt Quellenangaben 1. Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) http://www.ipcc.ch/report/ar5/wg3/ 2. Artikel zum Finanzrisiko Kohlenstoffblase in der Zeit: http://www.zeit.de/2014/08/carbon-bubble-rohstoff-blase 3. Internationale Energieagentur. World Energy Outlook 2012: http://www.iea.org/publications/freepublications/publication/German.pdf 4. Smith School of Enterprise and Environment, Oxford. Stranded Assets Programme http://www.smithschool.ox.ac.uk/research/stranded-assets/ 5. HSBC, Coal and Carbon - Stranded assets: Assessing the risks https://www.research.hsbc.com/midas/Res/RDV?p=pdf&key=dXwE9bC8qs&n=333473.PDF 6. http://www.theguardian.com/environment/2013/apr/19/carbon-bubble-financial-crash-crisis 7. Liste der Top 200 Kohle-, Erdöl-, Erdgasunternehmen weltweit: https://docs.google.com/a/350.org/spreadsheets/d/1an9qOSE2uG4XuzeA4ltUVadDawheTWdJGKRpU5ayCJk/pubhtml 8. Eine Liste der Städte, Universitäten, Kirchen und anderer Institutionen die sich Divestment verschrieben haben: http://gofossilfree.org/commitments/
    67 of 100 Signatures
    Created by Martin Kühnemundt
  • KN
    Konstanz - öffentliche Investitionen raus aus fossilen Brennstoffen
    Die Klimakrise und ihre Folgen stellen eine akute Gefahr für unsere Gesellschaften dar. Die globale Temperatur steigt kontinuierlich an. Schon heute sind die zerstörerischen Folgen dieser Entwicklung auch bei uns spürbar. Dazu gehören immer mehr extreme Hitzeperioden in europäischen Städten genauso wie die Jahrhundertfluten, die inzwischen alle 10 Jahre auftreten. Bei der “Jahrhundertflut” 2013 waren neun Bundesländer betroffen, in 55 Landkreisen musste Katastrophenalarm ausgerufen werden, Zehntausende Menschen mussten für Wochen ihre Wohnungen verlassen. Das Klima verändert sich buchstäblich vor unseren Augen. Beinahe alle Regierungen der Welt stimmen heute überein, dass eine Erwärmung um mehr als 2°C gefährlich wäre und durch katastrophale Rückkopplungen dazu führen könnte, dass auf unserem Planeten menschliches Leben unmöglich wird. Gleichzeitig bleiben uns nur noch weniger als 10 Jahre die entscheidenden Schritte einzuleiten um das 2° Ziel noch zu erreichen und eine sich immer weiter selbst verstärkende Erwärmung zu verhindern. Dazu müssen wir dafür sorgen, dass 80% aller heute bekannten Vorkommen fossiler Brennstoffe unter der Erde bleiben. Erdölkonzerne erschließen jedoch immer schneller die bestehenden Vorkommen und geben gleichzeitig Milliarden aus, um immer mehr fossile Brennstoffe zu finden. Wenn wir so weitermachen wie bisher, ist die Welt auf bestem Wege, fünfmal soviel fossile Brennstoffe zu verbrennen wie laut vorsichtigen Schätzungen „sicher“ wären.
    265 of 300 Signatures
    Created by Felix Müller Picture